Implantate in München

Implantate München
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Wurzel, auf die eine Krone oder bei mehreren Implantaten eine Brücke oder Prothese gesetzt werden kann.

Fällt ein Zahn raus oder muss entfernt werden und die Nachbarzähne sind intakt ist das Implantat die beste Lösung und einer Brücke vorzuziehen. Es wäre schade die Nachbarzähne zu beschleifen nur um den verloren gegangenen Zahn zu ersetzen.

Vorgehensweise

Zunächst wird eine lokale Betäubung gelegt. Die folgende Behandlung ist dann schmerzfrei.
Für ein Implantat wird unter sterilen Bedingungen mit speziellen Bohrern in den Kieferknochen ein Loch gebohrt. Dieses Loch stellt das Knochenfach dar, in welches die künstliche Zahnwurzel hineingeschraubt wird.

Die Größe und Länge des Implantats wird individuell berechnet. Die Länge liegt zwischen 6 und 16mm, der Durchmesser zwischen 3,0 und 4,5mm. Innerhalb der nächsten Wochen und Monate wächst das Implantat ein und geht eine feste Verbindung mit dem Kieferknochen ein. Je nach Knochendichte kann das Implantat nach einer Einheilzeit von 3-4 Monaten belastet werden. Dann wird die über dem Implantat liegende Schleimhaut entfernt (Das Implantat wird freigelegt.) und ein Implantataufbau draufgeschraubt. Auf diesem Aufbau kann zum Beispiel eine Krone befestigt werden.

Aus welchem Material besteht ein Implantat?

Ein Implantat besteht meist aus Titan. Dieses weist eine raue Oberfläche auf damit die umliegenden Knochenzellen gut mit dem Implantat verwachsen können.
Implantate
Es gibt auch Implantate aus dem zahnfarbenen Zirkonoxid (Keramik). Beide Materialien sind absolut gewebeverträglich und biokompatibel. Während sich die Titanimplantate bereits seit über 40 Jahren bewährt haben liegen über die neuen Keramikimplantate noch keine Langzeitstudien vor. Wer Angst vor einem Metallrand hat, kann auf das Titanimplantat einen Keramikaufbau erhalten und das Problem auf diese Weise lösen.

Haltbarkeit

Bei guter Planung sind Implantate sehr lange haltbar. Nach 10 Jahren sind 90% noch intakt. Die Erfolgsrate ist im Unterkiefer noch etwas höher als im Oberkiefer, da der Oberkieferknochen poröser ist.

Vorteile

Bei der Versorgung einer Zahnlücke müssen keine Nachbarzähne beschliffen werden.
Implantate erhalten den Kieferknochen. Unter einer Brücke oder Prothese bildet sich der Kieferknochen mit den Jahren zurück. Wann immer machbar ist einer Einzelzahnversorgung der Vorzug zu geben. Implantate sind hygienefreundlich – anders als Brücken oder Prothesen. Mit Implantaten ist ein festsitzender Zahnersatz möglich – ganz gleich wie viele Zähne fehlen. Durch Implantate erhalten Sie eine verbesserte Kaukraft.

Können Implantate auch bei Kindern gesetzt werden?

Nein, bei Kindern ist der Kieferknochen noch nicht ausgewachsen. Ein Implantat würde die Entwicklung stören.

Ist fortgeschrittenes Alter ein Hinderungsgrund?

Nein, selbst im hohen Alter können Implantate gesetzt werden. Oft sind diese besonders wichtig für den Prothesenhalt.

Was ist vor der Implantation wichtig?

Die Implantatvorbereitung ist das Wichtigste.
Dazu gehören:
  1. Gründliche Aufklärung über die Vor- und Nachteile, die Risiken und die Vorgehensweise
  2. Die Mundhygiene muss stimmen. Es dürfen keine Beläge und keine Entzündungen im Mundraum sein.
  3. Röntgenaufnahmen, Volumentomographie (DVT) zur Planung

Wo bestehen Risiken?

Bei schlechter Mundhygiene sind zu viele aggressive Keime vorhanden, die dazu führen können, dass das Implantat nicht einheilt.

Bei Rauchern wird das Zahnfleisch schlechter durchblutet. Wunden heilen schlechter. Es sollte wenigstens 6 Wochen vor und 6 Wochen nach der Implantation auf das Rauchen verzichtet werden.
Bei Diabetikern ist ebenso eine schlechtere Wundheilung zu erwarten. Menschen mit einem schlechten Allgemeinzustand haben eine verminderte Immunabwehr. Menschen, die an Knochenstoffwechselstörungen leiden wie Osteoporose oder Rheuma sollten kein Implantat erhalten.

Erfahrungsbericht eines Implantatpatienten

Herr A. aus München:
„Anfangs hatte ich sehr große Angst mir ein Implantat setzen zu lassen. Ich dachte der Eingriff wäre sehr kompliziert und mit großen Schmerzen verbunden. Als es dann soweit war, war ich sehr überrascht wie schnell und problemlos die Behandlung ablief. Sowohl während als auch nach der Behandlung spürte ich kaum etwas. Ständig wartete ich auf Schmerzen. Diese traten nicht ein. Innerhalb weniger Tage konnte ich sogar normal essen und hatte keinerlei Einschränkungen in meinem Tagesablauf. Jetzt habe ich das Implantat seit zwei Monaten und vergesse meist, dass ich überhaupt ein Implantat habe. Die Entscheidung für ein Implantat zum Ersatz eines verloren gegangenen Zahnes bereue ich keinen Augenblick.“

Wann kann ein Sofortimplantat gesetzt werden?

Ein Sofortimplantat kann gesetzt werden, wenn ein Zahn durch einen Unfall verloren gegangen ist. Auf keinen Fall darf ein Implantat in eine Entzündung gesetzt werden. Eine vorliegende Entzündung im Kieferknochen muss unbedingt vorher ausheilen.
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